Stoppt den Krieg in Rojava!

Dabei ist Rojava eines der wenigen stabilen Gebiete im syrischen Bürgerkrieg. Wo gemeinschaftlich, demokratisch und feministisch gelebt wird. Weltbekannt für seinen Widerstand gegen den Islamischen Staat, steht die Selbstverwaltung vor der Auslöschung.

Offen verkündet Erdogan die Eroberung aller 5 großen Städte des Territoriums und bereitet eine militärische Besatzung vor. Wir verurteilen diesen Angriff und rufen zur Solidarität auf!“

lautet der Aufruf zur Veranstaltung der Backnanger Friedensinitiative. Wir unterstützen dieses Vorhaben vollkommen.

Gegen den Krieg in Rojava!

Mahnwache
Do. 17.11. – 19Uhr
Backnang Marktbrunnen

Ende Gelände für die Klimakrise

Letzten Freitag fand der bisher größte Klimastreik der Menschheitsgeschichte statt. Tausende Menschen gingen in Stuttgart, der Region, sowie global auf die Straße, um gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu demonstrieren.

Gemeinsam mit beteiligten wir uns am örtlichen FFF, ehe wir mit unseren Freund*innen gemeinsam nach Stuttgart fuhren. Dort unterstützten wir die Aktionen des zivilen Ungehorsams, zu welchen wir im vorhinein Informationen verteilten.

Wir freuen uns sehr, dass so viel Schwung in diese Bewegung kommt. Zeitgleich erachten wir es für wichtig, dass wir Dynamiken entwickeln, um von der Wut zum Widerstand zu kommen. Was am Tag selbst sehr gut gelang.

Im Zusammenhang damit freuen wir uns sehr darüber, dass es eine Reaktion von „Ende Gelände“ zum Klimadeal der Bunderregierung gab. Gehen wir alle gemeinsam Ende November in die Lausitz und sorgen selbstständig für den Kohleausstieg!

29.11. – 1.12.
Ende Gelände in der Lausitz.
Kohleausstieg selber machen.

Gemeinsames Zeichen gegen Rechtsruck und Krieg gesetzt

Am vergangenen Freitag den 30. August beteiligten wir uns kämpferisch am „Nie wieder Krieg. Nie wieder Faschismus.“-Umzug des DGB in Fellbach. Im Gegensatz zu vor gegangenen Veranstaltungen verzichteten wir auf einen eigenen Block und konnten so ein weitgehend, einheitliches Bild der Demonstration schaffen.

Angesichts der Wahlen in Sachsen und Brandenburg, sowie des 80. jährigen Kriegsbeginns erachteten wir es für richtig den diesjährigen Antikriegstag „Seit-an-Seit“ anzugehen. In Absprache mit anderen Organisationen trafen wir somit die Entscheidung ohne Block zu laufen. Continue reading

Wichtige und erfolgreiche Prozessbegleitung in der „Akte Pizza“

Anfang dieses Jahres attackierte ein rassistischer Busfahrer einen Geflüchteten in Burgstetten bei Backnang. Als Motiv für den Angriff diente eine mitgeführte Pizza, welche angeblich zu den massiven Schlägen und Tritten angeregt hätte. Eine Recherche zeigte die rechten Tendenzen des Spätaussiedlers Dimitrij M. auf.Aus diesem Grund führten wir am heutigen Montag, den 26. August, eine kritische Visite in dem Prozess gegen den Schläger durch. Im Nachgang stellten wir uns vor dem zentralen Busbahnhof in Backnang auf und informierten Busfahrer*innen über den Prozess. Continue reading

Die Akte Pizza – Prozess gegen Busfahrer

+++ Uhrzeit aktualisiert +++

Anfang dieses Jahres attackierte in Burgstetten ein Busfahrer den Geflüchtetem P. – mehrfach Schlug er auf ihn ein und stoppte erst als Nachbar*innen zu Hilfe eilten.

Als Grund gab er an, dass P. eine Pizza gegessen bzw. kein Ticket gehabt hätte. Beides konnte recht schnell widerlegt werden, nachdem libertäre Aktivist*innen den Geflüchteten ausfindig machen konnten.

Um darauf aufmerksam zu machen, organisierten sich libertäre Menschen zu einer Protestaktion in dem Bus. Einen Bericht und Hintergrundinformtaionen findet ihr hier: https://de.indymedia.org/node/28434

Aufgrund vorliegender Recherchen ist ein Hassverbrechen (Rassismus) naheliegend. Am kommenden Montag findet der Prozess gegen den Schläger um 9:30Uhr am Amtsgericht in Backnang statt.

Zeigt euch solidarisch mit dem Angegriffenen!
Kommt zur kritischen Prozessbegleitung!

 

 

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Am 30.08. findet eine Erinnerungsaktion des DGB Fellbach zum Antikriegstag statt. Erinnert wird damit dem Beginn des 2. Weltkrieges vor 80 Jahren. Hierzu wurden wir herzlichst eingeladen und werden dem gerne nachkommen.

Gerade angesichts der globalen Entwicklungen erachten wir es als wichtig den Zusammenhang zwischen Krieg und Faschismus nicht vergessen. Nicht jeder Krieg ist nationalistisch, doch jeder Nationalismus ist kriegerisch.

Mit einem Blick auf die Wahlen in Sachsen, wo der rechte Flügel der AfD vermutlich einen Sieg davon fahren wird, ist es umso wichtiger dessen zu erinnern. Aufzuzeigen, dass autoritäre, nationalistische Projekte stets einen Drang zum Krieg haben.

Mit den Entwicklungen im Bereich der Polizeigesetze und der Militarisierung der Polizei entstehen immer mehr Elemente einer faschistischen Gesellschaft neu. Elemente der autoritären Herrschaft im Inneren sind immer die Grundlage des Faschismus und wir sind auf diesem Weg schon viel weiter gefahren, als uns allen lieb sein kann.

Dementsprechend wollen wir uns an diesem Tag auf keinen Nebenbaustellen verlieren, sondern unsere Einheit in der Vordergrund stellen

Eine Einheit gegen Krieg und Faschismus.

Am 30. August ab 17:30 am Freidensbaum in Fellbach (Schillerstraße 26) mit anschließender Veranstaltung in der AWO Fellbach. Kommt zum schwarzen Transpi!

Rechte Schweigeminute in Backnang

Am vergangenen Samstag den 03.08. fand in Backnang eine rechte Schweigeminute von 2 (!) mit Neofaschismus-Sympathisanten statt.

Im Rahmen eines bundesweiten, rechten Aufrufs legten sie Blumen und Kerzen am Bahnhof in Backnang nieder. Damit wollten sie angeblich dem ermordeten Kind in Frankfurt gedenken, oder eher auf die Hautfarbe des Täters hinweisen. Ihr Versuch blieb erfolglos – selbst mit den weiteren Rechten im Umfeld brachten sie es nicht auf über 5 Personen.
Dieser Umstand zeichnet damit ein gutes Bild der schwächelnden NPD, sowie der Faschisten der RMK bei öffentlichen Veranstaltungen.

Zeitgleich standen ca. 40 Antifaschist*innen am Bahnhof und schirmten die beide Rechten nach außen ab. Libertäre Personen beteiligten sich, wie gewohnt, an „vorderster Front“.

Ein paar Hintergrundinformationen und Photos könnt ihr hier finden: http://www.beobachternews.de/2019/08/06/neonazis-scheitern-mit-vorgeschobener-trauer/

Immer antifaschistisch – Dem musikalischen Rechtsruck entgegentreten!

+++Klares Zeichen gegen Sexismus, Frauen*- und LSBTIQ*-Feindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Chauvinismus – den antifaschistischen Widerstand organisieren – Rechts rockt nicht+++

Um was geht es?

Seit einigen Jahren veranstaltet das „Frei.Wild“ – Label „ProTrade Integra“, welches in Winnenden ansässig ist, ein Grauzonenfestival, was bedeutet dass dies offen ist für rechte Bands und deren Menschenhass. Hier findet ihr mehr Infos zu dem Thema: http://nichgut.blogsport.eu/informationen/der-organisator/

Was ist passiert?

Also ein Betreiber eines rechtsoffenen Festivals bei uns in der Region. Für uns als Antifaschist*innen, Libertäre und Anarchist*innen stellt sich hier also keinesfalls die Frage, ob wir darauf reagieren.

Aus diesem Grund sammelt sich ca. 20 Antifaschist*innen letzten Freitag in Winnenden, um klar zu machen, dass sie nirgends rechte Hetze dulden. Insgesamt gab es bei unserer Kundgebung 3 Reden welche sich genauer mit verschiedenen Thematiken des Rechtsrocks beschäftigten, von Sexismus und Rassismus über Feindlichkeit gegen LSBTIQ*-Personen bis hin zu Antisemitismus.

Ein Fazit

Auch wenn unsere Infokundgebung relativ schwach besucht war, gelang es uns doch ein klares Zeichen gegen Rechtsrock und seine Labels zu setzten. Wir werden es niemals zulassen, dass Rassisten mittels Musik versuchen die Jugend zu beeinflussen und ihren Menschenhass zu sähen. Überall dort wo Rechte, in welchem Gewand auch immer, auftauchen werden wir ihnen entgegentreten und ihnen klar machen, dass wir sie nirgends dulden werden.

Gegen den Musikalischen Rechtsruck – gegen rechte Hetzte – für eine befreite Gesellschaft!